Gefüh­le verstehen

Ohne Gefüh­le geht gar nichts!

Was ist das – ein Gefühl? 

Sie ken­nen den Film „Tita­nic“, in dem das eins­ti­ge Traum­schiff einen Eis­berg rammt? Einem sol­chen Eis­berg glei­chen die zwei Begrif­fe von Gefühl und Emotion. 

Die Spit­ze des Eis­ber­ges ist das Bewusst­sein über unse­re Gefühle. 

Wäh­rend sich die Emo­tio­nen im Unbe­wuss­ten befin­den, gleich­sam in der Tie­fe des Eis­bergs, unsicht­bar im Was­ser verborgen. 

Emo­tio­nen sind kör­per­li­che Reak­tio­nen auf äuße­re Rei­ze. Nur die Emo­tio­nen, die in die Hirn­rin­de gelan­gen, wer­den als bewuss­tes Gefühl wahr­ge­nom­men und kön­nen ver­än­dert werden.

Wel­che Auf­ga­ben haben Gefühle?

Gefüh­le schaf­fen in uns Erin­ne­run­gen und die­se wer­den abge­spei­chert. Bei jeder Ent­schei­dung, bei jedem Nach­den­ken sind Gefüh­le von Bedeu­tung. Sie regen an und moti­vie­ren. Oder sie läh­men und ver­lei­ten uns dazu, etwas zu verschieben. 

War­um es wich­tig ist, Gefüh­le zu verstehen?

Die eige­nen Gefüh­le zu ver­ste­hen bedeu­tet, ein Ver­ständ­nis zu sich selbst zu ent­wi­ckeln. Erst wenn man die­ses Ver­ständ­nis für sich selbst auf­ge­baut hat, ent­deckt man die bereit­ste­hen­den Mög­lich­kei­ten für ein erfüll­tes Leben und kann die­se nutzen.

Was braucht das Gefühl?

Es gibt vie­le Men­schen, die unter ihrer Gefühls­welt leiden.Vielleicht haben Sie das auch schon erlebt. Es ist höchst indi­vi­du­ell und jeder Mensch erlebt das auf eine ganz eige­ne Art und Wei­se. In der Trau­er fest­ste­cken, in Depres­si­on ver­fal­len, in der Angst versinken. 

Ein Gefühl steht nie für sich allein. Es ist gekop­pelt an Situa­tio­nen, Erfah­run­gen, Erin­ne­run­gen. Geben wir dem Gefühl einen inne­ren wür­di­gen Raum, ler­nen wir sei­nen Ursprung ken­nen und ver­än­dern die Ent­ste­hungs­ge­schich­te. Wir ent­fal­ten unser Lebens­po­ten­zi­al. Die inne­re Schatz­kam­mer öff­net sich und wir neh­men selbst das Ruder in die Hand. Dorn­rös­chen erwacht aus dem tie­fen Schlummer.

Gefüh­le ver­ste­hen, das Leben gestalten.