Das Selbst-Gefühl stärken

Woher kommt ein gerin­ger Selbstwert?

Kin­der kom­men in der Regel mit 100% ihres Selbst­wer­tes auf die Welt.

Die­ser kann ihnen jedoch im Lau­fe der Zeit wie­der genom­men wer­den – oft durch eine Erzie­hung, die die freie Ent­fal­tung des Kinds nicht erlaubt. Zu wenig Unter­stüt­zung der Fähig­kei­ten und Ver­glei­che mit ande­ren Kin­dern füh­ren zum Selbst­wert­ver­lust. Beson­ders in der „neue­ren“ Zeit kann man die­ses Phä­no­men immer häu­fi­ger beob­ach­ten. Kin­der und Jugend­li­che ler­nen sich immer mehr anzu­pas­sen, wes­halb eige­ne Wün­sche, Bedürf­nis­se und Selbst­ent­wick­lungs­pro­zes­se unter­drückt wer­den müs­sen. In der Kind­heit gilt das zunächst als wich­ti­ger Schutz­me­cha­nis­mus, der im Erwach­se­nen-Alter aller­dings hin­der­lich wer­den kann und die Unter­drü­ckung ins Unbe­wuss­te verdrängt.

Selbst­wert braucht Entscheidung!

Für sich die Ver­ant­wor­tung zu über­neh­men – Ja oder Nein, jetzt oder spä­ter, blei­ben oder gehen …

Wich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, fällt häu­fig schwer und ist ver­bun­den mit einem inner­li­chen Kon­flikt, da in jedem Fall Ver­ant­wor­tung für das eige­ne Han­deln über­nom­men wer­den muss. Wäh­rend eine auf­kom­men­de Über­for­de­rung den Men­schen dar­an hin­dert, eine kla­re Ent­schei­dung zu tref­fen, erzeu­gen kör­per­li­che, emo­tio­na­le und zwi­schen­mensch­li­che Kon­flik­te hin­der­li­che Spannungen.

Sie ken­nen die Last die­ser auf­er­leg­ten Ver­ant­wor­tung, eine auf­er­leg­te Schuld zu tra­gen? Oder den Druck, der die Angst zu ver­sa­gen auf­recht erhält? Die Angst davor, was nach einer Ent­schei­dung auf einen zukommt, hin­dert und blo­ckiert die Seele.

In sol­chen Fäl­len stel­len sich Kör­per und Geist auf den Kampf- oder Ver­tei­di­gungs­mo­dus ein. Die Mus­keln ver­span­nen (Schmer­zen im Rücken), der Blut­druck steigt, die Ohren klin­gen (Tin­ni­tus), das Immun­sys­tem reagiert all­er­gisch. Als beque­mer wird hier also oft­mals ange­se­hen, alte Mus­ter ein­fach auf­recht zu erhalten. 

Ent­schei­den bedeu­tet ein sowohl als auch 

Der Selbst­wert braucht einen Weg!

Manch­mal auch getrenn­te Wege.

Bin­dun­gen wer­den in Fra­ge gestellt, Auf­ga­ben über­prüft, Zukunfts­ängs­te tau­chen auf. Aber gera­de das In-Fra­ge-Stel­len bringt auch manch posi­ti­ven Aspekt ans Licht: Wün­sche, Sehn­süch­te und unge­leb­te Bedürf­nis­se kön­nen auf­ge­deckt werden. 

In Fra­ge stel­len soll­te man auch sei­ne Erzie­hung in der Kind­heit, die einem durch hohe Erwar­tungs­hal­tun­gen inner­halb der Fami­lie den Selbst­wert geraubt hat. Blei­ben Erwar­tun­gen uner­füllt, füh­len sich man­che Men­schen folg­lich ver­ra­ten, schul­dig und schlecht. Die­ses Gefühl, ver­ra­ten wor­den zu sein, wirkt lan­ge und dau­er­haft nach. Bin­dun­gen und Bezie­hun­gen wer­den durch den Ver­rat stark erschüt­tert. Aber auch ande­re tie­fe Gefüh­le zei­gen sich in der Hyp­no­se, die auf­ge­ar­bei­tet wer­den müssen. 

Es braucht Mut, genau dort hin­zu­schau­en, und viel­leicht ist ein gesun­des Abgren­zen genau der rich­ti­ge Schritt zum eige­nen Selbst­wert. Wich­tig ist, einen Raum zu schaf­fen, der ein genau­es Wahr­neh­men des aktu­el­len Ist-Zustan­des zulässt, einen Raum, der die Wahr­neh­mung hin­lenkt zu mei­nem inne­ren Reich­tum, zu mei­nen Fähig­kei­ten, mei­nen Wün­schen, Bedürf­nis­sen und Wer­ten, zu mei­ner opti­ma­len Zukunft. 

Ent­schei­dung braucht Mut.

Selbst­wert braucht Entwicklung!

Das berühm­te “Los-Las­sen!”

Es wur­de und wird viel dar­über geschrie­ben: das Los-Las­sen. Doch wenn es kommt, dann rei­ßen wir aus. Los-Las­sen kann die Tren­nung von der Gesund­heit, dem Arbeits­platz, der Ehe, dem erwach­se­nen Kind bedeu­ten. Los-Las­sen beinhal­tet Ein­sam­keit, Ent­täu­schung, Ver­zweif­lung, Fas­sungs- oder Hilf­lo­sig­keit bis hin zum Zorn oder Rachegefühlen.

M – Eine Ent­wick­lung braucht Sehn­sucht und Möglichkeit! 

Mein inni­ges Ver­lan­gen nach Han­deln, einem ver­än­der­ten Han­deln, ist das tie­fe Gefühl der Sehn­sucht. Die Quel­le der Sehn­sucht erweist sich manch­mal als Rinn­sal, ist ver­trock­net, ver­schüt­tet. Sehn­sucht ist der eige­ne Motor für die Ent­wick­lung. Des­halb ist es so wich­tig, genau die­ser tie­fen Sehn­sucht auf die Spur zu kom­men. Sie ist die „Schöp­fer-Kraft“ in uns und ver­hilft uns zu einem gesun­den Selbst­wert

In unse­rer Vor­stel­lungs­kraft nut­zen wir die Gunst der „Mög­lich­kei­ten“. Wir schaf­fen einen inner­li­chen Raum der alter­na­ti­ven Wirk­lich­keit neben der rea­len Lebens­welt. Dort besteht die Mög­lich­keit, zu über­prü­fen, abzu­wä­gen oder auszuprobieren.

Sehn­sucht und Mög­lich­keit ver­ei­nen sich zu (m)einer gesun­den Entwicklung.

Mein opti­ma­ler Selbstwert

Mei­ne opti­ma­le Rolle 

In wel­cher Rol­le sehen Sie sich auf Ihrer Lebens­büh­ne? Wel­chen Weg gilt es zu ent­de­cken? Was wäre, wenn…? Und wenn das Mär­chen vom Uni­ver­sum stimmt? Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen kön­nen Sie als Audio auf der Start­sei­te hören: Bestand­teil sind drei Göt­ter, die die größ­te Kraft des Uni­ver­sums im Men­schen selbst ver­steck­ten, da er nie­mals dort danach suchen wür­de, bevor er auch wirk­lich reif dazu sei.

Und wenn alles in Ihnen bereits vor­han­den ist und es nur dar­auf war­tet, dass Sie es ent­de­cken? Dann wären Sie wie, was und wo?

Span­nen­de Audi­os, wel­che nur für sie per­sön­lich gespro­chen wer­den, kön­nen zum Ver­tie­fen, Ver­fes­ti­gen und Ver­an­kern auf Wunsch auf­ge­nom­men wer­den. Für Sie ist es wich­tig, eige­ne Res­sour­cen zu haben, die Wider­stands­kräf­te und Mög­lich­kei­ten gezielt visua­li­sie­ren können. 

Die unge­leb­te Rol­le in Ihnen möch­te gelebt werden.

"Mut kannst du sogar sein, wer du bist!"