Krea­ti­ve Psychotherapie

Was ver­steht man unter krea­ti­ver Psychotherapie??

Lebens­kri­sen und Sinn­kri­sen sind ein­schnei­den­de Eng­päs­se. Sie lösen nicht nur Stress im Men­schen aus, son­dern brin­gen ihn auch in vie­len Situa­tio­nen an sei­ne Gren­zen. Von Unru­he über Müdig­keit, Depres­si­on und Schlaf­stö­run­gen bis hin zur blo­ßen Angst und Panik – eine Viel­zahl von Sym­pto­men beschrei­ben den kör­per­lich see­li­schen Zustand des Men­schen in einer solch tief­grei­fen­den Krise. 

Auch wenn Kri­sen für den Men­schen zwar immer stark mit Anstren­gung und Müh­sal ver­bun­den sind, brin­gen die­se Zei­ten auch durch­aus eine Art „Test- pha­se“ mit sich, die dan­kend ange­nom­men und in all sei­nen Über­le­gun­gen berück­sich­tigt wer­den soll­te. Sie sind ein Test für den ein­zel­nen Men­schen, neue Mög­lich­kei­ten zu ent­de- cken, Chan­cen wahr­zu­neh­men und eige­ne Lösun­gen zu ent­wi­ckeln. Man könn­te die­se Test­pha­se somit auch als Ein­la­dung ver­ste­hen, den Blick auch ein­mal bewusst auf sich selbst und tief in sein Inners­tes zu rich­ten. Hier­durch errei­chen Sie durch die von Ihnen her­aus­ge­bil­de­ten Lösun­gen am Ende auch immer das opti­ma­le Ziel. 

Und genau hier bie­tet die krea­ti­ve Psy­cho­the­ra­pie vie­le Mög­lich­kei­ten, das eigent­li­che Pro­blem zunächst genau­er zu ergrün­den und sich ver­stärkt damit aus­ein­an­der­zu­set­zen. Mit Hil­fe eines wohl­wol­len­den Gesprächs in offe­ner Atmo­sphä­re gelingt es Ihnen also, den in einer Kri­sen­si­tua­ti­on ent­stan­de­nen Tun­nel- blick aus einer ganz ande­ren Per­spek­ti­ve zu sehen. Genau­es Hin­ter­fra­gen und akti­ves Zuhö­ren sind hier­bei die zen­tra­len Ele­men­te, um am Ende auch ans gewünsch­te Ziel zu gelangen.

Was macht man bei einer krea­ti­ven Psychotherapie?

Die Basis bil­den ver­schie­de­ne Metho­den aus der Ver­hal­tens- und Gestalt­the­ra­pie, sowie aus dem Coa­ching-Bereich. Hier­bei wer­den die unter­schied­lichs­ten Tech­ni­ken indi­vi­du­ell mit­ein­an­der ver­knüpft, um Ihnen eine opti­ma­le und auf Sie zuge­schnit­te­ne Behand­lung ermög­li­chen zu kön­nen. Bei der krea­ti­ven Psy­cho­the­ra­pie sind vor allem auch geführ­te Medi­ta­tio­nen, Kör­per­rei­sen oder Ent­span­nungs­übun­gen bewähr­te und häu­fig ein­ge­setz­te Mit­tel, die schon bei vie­len mei­ner Kli­en­ten zum gewünsch­ten Erfolg geführt haben.

Anwen­dungs­be­rei­che:

Stress­be­wäl­ti­gung: Mei­ne Erwar­tun­gen und hohen Ansprü­che – Wofür soll das gut sein? Wie kann mein indi­vi­du­el­les Anti-Stress-Pro­gramm aus­schau­en? Was tut mir in mei­nem Leben wirk­lich gut? Den Fokus auf den Atem zu set­zen – ist in den fern­öst­li­chen Län­dern selbst­ver­ständ­lich. Yoga, Atem­the­ra­pie ver­knüp­fen Kör­per und Geist wie­der mit ein­an­der. Das Ziel ist hier­bei, den Fokus ein­zig und allei­ne auf sich selbst zu richten!

Acht­sam­keits­übun­gen: Die eige­ne Wahr­neh­mung aus­rich­ten auf das Hier und Jetzt – ohne Bewer­tung und etwas ver­än­dern zu wol­len. In man­chen Situa­tio­nen muss man der Rea­li­tät ein­fach ins Auge sehen!

Regu­lie­ren der Emo­tio­nen (Ver­hal­tens­the­ra­pie): Gefüh­le benen­nen und ver­ste­hen – Was machen Emo­tio­nen mit mir und mei­nem Ver­hal­ten? Wofür sind mei­ne Gefüh­le gut? Es sind defi­nitv mehr Gefüh­le in uns ver­an­kert, als wir zunächst geglaubt hät­ten – und das alles aus einem bestimm­ten Grund!

Gesprächs­the­ra­pie: Mit­ein­an­der im Gespräch – Wo hängt es und wo ist der Eng­pass? Wie spre­che ich etwas an? Und noch viel wich­ti­ger: wie spre­che ich etwas auch aus? Manch­mal braucht es gar kei­ne direk­te Hyp­no­se, um zu einer kla­ren Lösung zu kom­men. Mit Hil­fe der lösungs­ori­en­tier­ten Gesprächs­the­ra­pie gebe ich mei­nen Kli­en­ten Anre­gun­gen, die ihnen dabei hel­fen, sich ihrer eige­nen Bedürf­nis­se und Wün­sche bewusst zu wer­den und für sich den rich­ti­gen Weg zu fin­den. Denn häu­fig schlum­mern die­se Bedürf­nis­se tief in uns, ohne dass sie Beach­tung fin­den. Im Gespräch aller­dings dür­fen sie zuta­ge tre­ten und kön­nen sich frei ent­fal­ten. In der lösungs­ori­en­tier­ten Gesprächs­the­ra­pie kon­zen­trie­re ich mich somit mit mei­nen Kli­en­ten immer auf die Lösungs­fin­dung zu einem bestehen­den Pro­blem. Die Ursa­che spielt hier meist eine nur unter­ge­ord­ne­te Rol­le. Mein Ziel und Anlie­gen ist außer­dem, auch die Emo­tio­na­li­tät und den Aus­druck mei­ner Kli­en­ten durch geziel­tes Nach­fra­gen und geeig­ne­te Übun­gen zu för­dern. Dies erweist sich als ein schö­ner Neben­ef­fekt der krea­ti­ven Psychotherapie.

Die Bera­tung dient also vor allem der Ver­mitt­lung zwi­schen Pro­blem und Lösung. Wie beein­flus­sen schwie­ri­ge Ange­le­gen­hei­ten den Men­schen und wie geht man am bes­ten damit um? Wenn vor lau­ter Bäu­men der Wald nicht mehr gese­hen wird, hilft es, das vor­lie­gen­de Pro­blem klar beim Namen zu nen­nen, Bewäl­ti­gungs­stra­te­gien zu ent­wi­ckeln und sich ein­deu­ti­ge Zie­le zu ste­cken. Wel­cher Leit­ge­dan­ke moti­viert dabei und wel­che per­sön­li­chen Stär­ken, Wider­stands­kräf­te und Res­sour­cen sind ent­schei­dend für den Erfolg? Fin­den Sie es mit mir gemein­sam heraus!

"Das Leben ist bunt"