Sys­tem­re­le­vanz – Was ist das?

Was ist Systemrelevanz?

Sys­tem­re­le­vanz – Was ist das?

Sind Sie systemrelevant?

Ein Begriff, der zur Zeit in aller Mun­de ist, lau­tet: „Sys­tem­re­le­vanz“.

Aber wer oder was ist eigent­lich sys­tem­re­le­vant? Nach wel­chen Kri­te­ri­en wird von oben ent­schie­den, wer wei­ter­hin beschäf­tigt sein darf und wer nicht? Gera­de zu Coro­na-Zei­ten trifft das bei vie­len auf Unver­ständ­nis, Fas­sungs­lo­sig­keit und Ent­täu­schung. Vie­le kön­nen nicht begrei­fen, nach wel­chen will­kür­li­chen Regeln ihr Leben nun bestimmt und ver­än­dert wer­den soll. Ver­liert der Mensch also wirk­lich an Bedeu­tung, nur weil sei­ne Tätig­keit an Not­wen­dig­keit ver­liert? Die Ant­wort dar­auf ist ein­deu­tig: Nein! Und doch macht genau die­se Tren­nung von „not­wen­dig oder nicht“ mit dem Men­schen etwas. Wir stel­len nicht nur unse­re Exis­tenz, son­dern unser gan­zes Leben in Frage. 

Immer wie­der kom­men Kli­en­ten zu mir, die sagen: „Kör­per­lich geht es mir gut. Aber ins­ge­samt füh­le ich mich unwohl“. Das liegt vor allem dar­an, dass die all­ge­mei­ne Situa­ti­on unse­ren Geist bedrückt und der See­le stark zu schaf­fen macht. Ängs­te um das eige­ne Wohl­erge­hen, die Sor­ge um Ange­hö­ri­ge, die schon zu der soge­nann­ten „Risi­ko­grup­pe“ zäh­len, ein all­ge­mei­nes Unsi­cher­heits­ge­fühl bis hin zu Zukunfts­ängs­ten machen sich in uns breit. Das ist abso­lut ver­ständ­lich und kaum jemand kann sich von die­sen Emp­fin­dun­gen frei spre­chen – ich mich auch nicht. 

Und hier kommt die eige­ne Sys­tem­re­le­vanz ins Spiel: Sie sind wich­tig für Ihr eige­nes Sys­tem – las­sen Sie sich nichts ande­res ein­re­den. Das Leben bie­tet so viel mehr, als nur in sei­nem beruf­li­chen Sta­tus fest­zu­ste­cken und sich dar­über zu defi­nie­ren. Sie spie­len vor allem für Ihre Fami­lie und Freun­de eine ganz ent­schei­den­de Rol­le. Das soll­ten Sie sich immer mal wie­der ins Gedächt­nis rufen. 

Die kom­men­den Wochen, in der unser gesell­schaft­li­ches Leben her­un­ter gefah­ren wird und wir auf uns selbst bli­cken kön­nen, ist eine her­vor­ra­gen­de Zeit­span­ne, um den Ängs­ten und Beden­ken auf die Spur zu kom­men. Woher rüh­ren die Ängs­te? Wel­che Begrif­fe, Situa­tio­nen lösen Beden­ken aus, die uns umtrei­ben? Wes­halb schre­cken uns Aus­sa­gen auf, für die wir kei­ne wirk­li­che Erklä­rung haben? Aber auch Schlaf­lo­sig­keit, Stim­mungs­schwan­kun­gen, Depres­si­on oder auch kör­per­li­che Sym­pto­me beglei­ten unse­ren All­tag. Vie­le Fra­gen trei­ben uns um? Was wird aus mei­nem Geschäft? Woher soll ich die Kraft neh­men? Wofür oder wozu das Gan­ze noch? Die Sinn­fra­gen, ver­bun­den mit dem Gefühl der Hilf­lo­sig­keit, Trau­rig­keit, Ein­sam­keit. Aber auch Wut, Aggres­si­on, bahnt sich ihren Weg. 

Als The­ra­peu­tin habe ich die lang­jäh­ri­ge Erfah­rung gemacht, dass Kri­sen auch ihre posi­ti­ven Sei­ten haben kön­nen. Nut­zen Sie die Zeit des Lock­downs also, um an den Kern Ihrer Fra­gen, Ängs­te und Sor­gen zu sto­ßen. Die Selbst­be­herr­schung und ‑wahr­neh­mung kann Ihnen in den nächs­ten Wochen sehr gut dabei hel­fen, Ihre Gefühls­welt in Ord­nung zu brin­gen und den eige­nen Wert wie­der­zu­fin­den und zu erkennen.

War­um Hypnose?

Hyp­no­se ist eine beson­de­re Form der Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen mei­nen Kli­en­ten und mir. Für mich ist Hyp­no­se eine Kom­mu­ni­ka­ti­ons­kunst. Denn sie ermög­licht dem Bewuss­ten, Kon­takt mit dem Unbe­wuss­ten auf­zu­neh­men, um so des­sen Wis­sen und Weis­heit zu nut­zen. Die Erfah­rung zeigt, dass die Lösung für eine Viel­zahl von Pro­ble­men meist im Unter­be­wusst­sein bereit liegt. Das Bewuss­te muss die­se Lösun­gen nur anneh­men und sie für sich umset­zen. Mei­ne Auf­ga­be liegt dar­in, in der Hyp­no­se mei­ne Kli­en­ten und ihr Bewusst­sein auf die­sem Weg zur Lösung zu begleiten.

Mei­ne Tätig­keit als Hyp­nose­the­ra­peu­tin und Heil­prak­ti­ke­rin für Psy­cho­the­ra­pie ist offi­zi­ell als sys­tem­re­le­vant aner­kannt – und dafür bin ich wirk­lich sehr dank­bar. Mei­ne Pra­xis im Wil­helm-Löhe-Heim, Hein­richs­damm 45a, in Bam­berg ist für Sie geöff­net. Ich hole Sie immer am Ein­gang des Heims ab und füh­re Sie dann durch einen sepa­ra­ten Zutritt in mei­ne Praxis. 

Eine Hyp­no­se-Behand­lung, eine Gesprächs­the­ra­pie oder Psy­cho­the­ra­pie beru­hen auf einem bei­der­sei­ti­gen Ver­trau­ens­ver­hält­nis. Um fest­zu­stel­len, ob Ihnen mei­ne The­ra­pie und Bera­tung zusa­gen, bie­te ich Ihnen ein kos­ten­lo­ses Erst­ge­spräch ger­ne auch online an. 

Über das Kon­takt­for­mu­lar kön­nen Sie einen Hyp­no­se­ter­min in mei­ner Pra­xis ver­ein­ba­ren. Oder Sie hin­ter­las­sen mir tele­fo­nisch eine Nach­richt, wann ich Sie am bes­ten errei­chen kann. Ich rufe Sie dann ger­ne zurück.

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