Überforderung – Emotionale Erschöpfung – Was jetzt zu tun ist.

Überforderung – Emotionale Erschöpfung – Was jetzt zu tun ist.
Wie äußert sich Überforderung?
Wie äußert sich Überforderung?

Warum fühle ich mich ständig überfordert?

Überforderung – auf ein „Warum“ bekommen wir sehr selten eine adäquate Antwort. Deshalb können folgende Fragen auf das Gefühl der Überforderung und wenn alles zu viel wird, eine wertvolle Unterstützung sein:

„Will ich das (alles) überhaupt noch so? Was treibt mich an, dass wirklich ALLES unter den Hut muss? Wer oder was profitiert von meinem Handeln?“

Was passiert bei einer Überforderung?

Ein wichtiger Aspekt ist, das Augenmerk auf die Umstände zu richten. Hier unterscheiden sich die äußeren und inneren Konstellationen, die es gilt näher zu betrachten. Äußere Umstände bestimmen mein Handeln, zum Beispiel wird ein Kind über Nacht krank, der Chef verlangt zügig noch ein Schreiben, die Schule fordert umgehend eine Rückmeldung und die Liste der täglichen äußeren Gegebenheiten sind endlos. 

UND

Da sind die inneren Umstände, die stärker mit den eigenen inneren Prozessen zu tun haben. Diese Innerlichkeit treibt uns um und richtet sich erfahrungsgemäß gegen sich selbst. Hier spiegelt sich die Beziehung zu mir selbst wider in Selbsthass, Selbstverachtung oder übermäßige Selbstdisziplin. Unsere frühe Erfahrungen prägen die Stresstoleranz. Dies führ manchmal auch in einem selbstverletzenden oder krankmachenden Verhalten. 

Wie fühlt sich eine ständige Überforderung an?

Die Überforderung ist spürbar auf verschiedenen Ebenen und folgende Anzeichen von Überforderung sind wahrnehmbar.

Auf der körperlichen zeigt sie sich in:

  • Verspannungen der Muskulatur
  • Schmerzzustände (Rücken, Gelenke, Kopf)
  • Der Magen reagiert sauer
  • Reizdarmsyndrom 
  • Ein- oder Durchschlafstörungen

Die psychische Ebene äußert sich in:

  • Erschöpfungszustände
  • Angst und Panik
  • Depressive Episoden
  • Burnout
  • Suchtverhalten 

Eine chronische Überforderung begünstigt unter Umständen die Entstehung eines Burnout-Syndroms, auch emotionale Erschöpfung genannt. 

Überforderung – eine Frage der Bewertung

Was ist Überforderung und was hat es mit Bewertung zu tun?

Ob die Situation Stress auslöst und es dadurch zu einer Überforderung kommt, hängt von der persönlichen Bewertung ab. Ein gesunder Stress spornt viele Menschen an, Ressourcen werden hierfür zur Bewältigung eingesetzt. Auch die Denkmuster sind oft erlernt und nur sehr schwer zu kontrollieren. Deshalb ist es wertvoll zu lernen, am besten mit einer täglichen zweiminütigen Micropause, sich vom vielen Denken zu erholen. Hier darf dann eine innerliche Reise zu den Füßen oder dem Atem stattfinden. 

Wie äußert sich emotionale Überforderung?

Energiemangel, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit sowie das Auftreten von Anspannungszuständen deuten auf einer emotionalen Erschöpfung. Betroffene sind häufig unfähig, sich in der Freizeit zu entspannen und leiden an Schlafstörungen. Weitere Symptomen eines chronischen Erschöpfungssyndroms sind: Grippegefühl: (Halsschmerzen, geschwollene Lymphknoten, sowie Kopf- und Gliederschmerzen)

Emotionale Erschöpfung kann ein beginnendes Merkmal von Burnout sein. Deshalb ist es sehr wichtig immer wieder die Situationen und den Alltag durch eine Pause zu verlassen und etwas für die Entspannung zu tun.

Überforderung - Hilfe durch eine Micropause
Überforderung – Hilfe durch eine Micropause

Mit Hypnose an den Forderungen wachsen. 

Was tun wenn man sich Überfordert fühlt?

Stellen Sie sich vor, Sie buchen eine Reise auf einem Schiff. Sie merken beim einchecken, dass jeder der Angestellten umher rennt, keiner beachtet Sie, Sie bekommen irgendwann die Kabine zugewiesen und am Abend ist das Essen nicht wirklich schmackhaft. Eine wirkliche Führung hat das Schiff und die Besatzung nicht. Die Gefahr ist dann auch noch sehr groß, vom Kurs abzukommen. Was tun wenn man sich Überfordert fühlt?

Mit Hypnose könne Sie lernen, dass Sie der Kapitän Ihres Schiffes werden. Sie erteilen und verteilen die Aufgaben. Sie legen die Reiseroute fest, Sie übernehmen Verantwortung und leiten geschickt die Führung. Sie haben einen Überblick über Ressourcen, Widerstandskräfte und ein wachsames Auge über den Energieverbrauch. 

Überforderung Hilfe – Lernen Sie wieder, rechtzeitig die Reisleine zu ziehen und lösen sich von Vermeidungen, Fluchtimpulsen oder Weigerungen. 

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Kreativität

Wie man einen Biber fängt – aus der Sicht der Buddhistischen Psychotherapie

(von Matthias Ennenbach aus Buddhistische Psychotherapie Seite 432)

Die Macht von alten Mustern und Angewohnheiten scheint manchmal übermächtig zu sein. Deshalb braucht es ein konstantes Üben, damit auch im Gehirn neue Nervenautobahnen entstehen können. 

Biber sind im Wasser kaum zu fangen. An Land sind sie jedoch deutlich gefährdeter, weil sie die Eigenart haben, am Ufer immer die gleichen Wege durchs Gras zu laufen. Der Biber ist zwar ein kluges Tier und dennoch hat er die Gewohnheit – immer den gleichen Weg zu gehen. Auf dem gleichen Weg bemerkt er eine Falle, rechts und links ist unbekanntes Grasland. Doch er folgt dem gleichen Weg und geht direkt auf die Falle zu  – bis die Falle zuschnappt. 

Einmal quer über die Wiese zu gehen – hierbei unterstützte ich Sie. Deshalb buchen Sie ein Erstgespräch auf meiner Homepage. Lassen Sie uns gemeinsam schauen, was Sie benötigen und Ihre „Marschrute“ festlegen.

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