Psychosomatik – Wenn der Körper schmerzvoll spricht.

Psychosomatik - Wenn der Körper schmerzvoll spricht.
Psychosomatik – Wenn der Körper schmerzvoll spricht.
Wir alle funktionieren psychosomatisch, denn es gibt keinen Menschen ohne Psyche und keine Menschen ohne Körper.
Wir alle funktionieren psychosomatisch, denn es gibt keinen Menschen ohne Psyche und keine Menschen ohne Körper.

Psychosomatisch – Schmerzen

Psychosomatik und Soma – der Körper spricht über die Symptome mit uns, er meldet ganz unabhängig von den Pflichten und Notwendigkeiten, dass eine Grenze erreicht und sogar schon überschritten ist. 

Leider achten wir zu wenig und mit wenig Mitgefühl auf erste Signale, die sich spürbar melden. 

Schmerzen – wer unter Schmerzen leidet, der möchte diese ganz schnell einfach weg haben. Das Rad des Leidens beginnt sich zu drehen. Die Vermeidung steht im Vordergrund, übermäßiger Schmerzmittelkonsum, Alkohol- und Drogenkonsum und andere Verhaltensweisen führen oft in ein Rad der Passivität. Schmerzen lösen in unserem Körper viele unheilvolle Prozesse aus, sozialer Rückzug, Angst, Wut, Trauer steigern unbewusst das Stressniveau. Es wäre hier für den Betroffenen wichtig, den Zusammenhang zwischen Stress – Schmerz und Emotionen wie Angst, Trauer, Wut oder Ärger verstehen zu lernen. Deshalb werden Etappenziele benötigt, um sich aus dem Rad des Schmerzes und somit dem Rad der Psychosomatik, zu lösen. 

Was ist Psychosomatik?

Was ist psychosomatischer Schmerz? Nun wissen Sie durch die ein oder andere Untersuchung und Blutbilder dass organisch keine Grunderkrankung vorliegt. Dennoch sind körperliche Beschwerden, die anhaltend bestehen oder wiederholt auftreten, mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität verbunden. Die Gedankenwelt engt sich auf das Thema „Krankheit“ ein und resultiert oft in Fehlbewertungen und Katastrophisierung. Viel Zeit wird vor dem Computer verbracht, um sich im Internet über mögliche Ursachen der Psychosomatik und Therapien der Beschwerden zu informieren. Hier beginnt das Rad des Leiden sich zu verfestigen. Wahrgenommene Körpersensationen werden als bedrohlich interpretiert: „Jetzt bekomme ich gleich eine Kolik. Die Schmerzen sind heute wesentlich stärker. Mein Herz schlägt heute „intensiver“ und bestimmt muss ich mich gleich hinlegen, weil mein Schwindel mich überrollt!“

Aufgrund dieser Wahrnehmung und der folgenschweren Bewertung engt sich der Leidende immer mehr ein, indem angenehme Aktivitäten und Hobbys zunehmend vernachlässigt werden. Ein körperliches – seelisches Schonverhalten wird aktiv gelebt.

Was gut ist zu wissen – Psychosomatik

Die innere Alarmanlage wird aktiviert, wenn verschiedene Ursachen zusammenwirken. Die Alarmanlage ist in diesem Falle ein sehr komplexes System, dassogenannte vegetative Nervensystem. Das übernimmt die Steuerfunktion von zwei parallellaufenden Kreisläufen, dem Sympathikus und seinen Gegenspieler, dem Parasympathikus. Geraten wir in Stress, beginnt die Hirnregion des Sympathikus die Befeuerung zu übernehmen. Die Anspannung wird erhöht und lebenswichtige Abläufe werden gesteigert wie: Blutdruck und Puls, Cholesterin- und Zuckerwerte, Muskelspannungen, Stresshormone. Das Immunsystem oder die Verdauung erfahren aber eine „Müdigkeit“, deshalb werden wir in langen Stressphasen anfälliger für Krankheiten. Schmerzen werden vom Sympathikus aktiviert und wird demnach zu den sogenannten vegetativen Störungen zugeordnet.

Das ist oftmals der Einstieg in den Teufelskreislauf, bestehend aus Schmerzen – vegetativen Störung – Erhöhung der Muskelspannung. Wer unter Schmerzen leidet, lebt meist unbemerkt, mit einer hohen Muskelspannung. 

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Mal doch mal wieder – Mandalas

Immer wieder Vorsorge treffen

Übung macht den Meister. Alles was wir bewusst wahrnehmen, können wir bewusst verändern. 

Der Aspekt der Wahrnehmung und die eigene Erfahrung, dass Schmerzen nichts Statisches sind. Wie vieles um uns herum, sind auch Schmerzen aus vielen Einzelteilen zusammengesetzt. Aus den Gedanken, den alten Erinnerungen und damit verbundenen Vergleichen, aus körperlichen Empfindungen und nervlichen Aktivitäten. Diese Bausteine sind wiederum abhängig von unserem Bewusstsein und der aktuellen Verfassung. 

Achtsamkeit – Werden Sie Zuschauer – Zuschauer auf Ihrer Lebensbühne. Nehme Sie eine bequeme Haltung ein und stellen sich vor, wie Sie als Zuschauer auf eine Bühne sehen. Und sehen sich als Hauptfigur auf Ihrer Bühne. Sie nehmen eine Zeit lang wahr. Sie beobachten, gerne von allen Seiten ohne in die Bewertung zu gehen. Einfach beobachten, wahrnehmen, hinschauen, zuschauen…

Wie fühlen Sie sich? Welche Gedanken nehmen Sie wahr? Wie reagiert Ihr Körper darauf? Würde hier eine Veränderung gut tun und wie könnte diese ausschauen? Was wäre hierfür notwendig? 

Verspüren Sie Lust, daran zu arbeiten? Eine innerliche Reise zu wagen? Eine Reise in Ihrem Lebenszug, oder auf Ihrer Lebensbühne?

Dann kommen Sie mit mir ins Gespräch, buchen Sie einen Termin auf meiner Homepage. Ich freue mich auf Sie. 

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