Denk Dich Frei!

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Was sind Gedanken?

Gedanken sind ein faszinierendes und komplexes Phänomen, das die Psychologie seit Jahrhunderten beschäftigt. Sie sind die Grundlage unseres Denkens, Fühlens und Handelns und beeinflussen maßgeblich unsere Wahrnehmung der Welt um uns herum.

In der Psychologie werden Gedanken als mentale Prozesse definiert, die auf verschiedenen Ebenen ablaufen können. Sie können bewusst oder unbewusst sein, rational oder irrational, positiv oder negativ. Rationale Gedanken sind logisch, vernünftig und basieren auf Fakten und Beweisen. Sie sind realistisch und helfen dabei, angemessen auf Situationen zu reagieren. Im Gegensatz dazu sind irrationale Gedanken oft verzerrt, übertrieben oder basieren auf falschen Annahmen. Sie können zu negativen Emotionen und unangemessenem Verhalten führen. Das Erkennen und Herausfordern irrationaler Gedanken ist ein wichtiger Schritt in der Psychotherapie und in der Hypnosetherapie, um eine gesündere Denkweise zu fördern.

Welches sind die drei Arten des Denkens?

  1. Logische Denkweise. Wer hauptsächlich logisch denkt, ist meist sehr analytisch und sucht klare Antworten auf seine Fragen. …
  2. Kreative Denkweise. Bei der kreativen Denkweise werden Fragen nicht sofort mit eindeutigen Fakten beantwortet, sondern mit Ideen. …
  3. Flexible Denkweise.

Wie mächtig sind unsere Gedanken?

Unsere Gedanken formen unsere Persönlichkeit, unsere Einstellungen und unsere Verhaltensweisen. Somit stellen unsere Gedanken ein „Mach(t)-Zentrum“ dar. 

Ein wichtiger Aspekt der psychologischen Betrachtung von Gedanken ist in der Hypnotherapie unumgänglich. Diese Therapieform basiert mit auf der Annahme, dass unsere Gedanken unser Verhalten und unsere Emotionen beeinflussen. Durch das Erkennen und Verändern negativer Denkmuster können wir unser Wohlbefinden verbessern und psychische Probleme wie Depressionen oder Angststörungen lindern.

Auch die Neurowissenschaften haben in den letzten Jahren spannende Erkenntnisse über die Funktionsweise des Gehirns und die Entstehung von Gedanken geliefert. Mithilfe moderner bildgebender Verfahren wie der funktionellen Magnetresonanztomographie können Forscher heute direkt beobachten, welche Hirnareale aktiv sind, wenn wir bestimmte Gedanken haben.

Wie stehen Gedanken und Gefühle im Zusammenhang?

Gedanken und Gefühle stehen in einem engen Zusammenhang, da sie sich gegenseitig beeinflussen und aufeinander wirken. Gedanken können Gefühle auslösen oder verstärken, während Gefühle auch unsere Gedanken beeinflussen können.

Wenn wir beispielsweise negative Gedanken haben, kann dies zu negativen Gefühlen wie Angst oder Traurigkeit führen. Auf der anderen Seite können positive Gedanken zu positiven Gefühlen wie Freude oder Zufriedenheit führen.

Es ist wichtig, sich bewusst zu machen, dass unsere Gedanken und Gefühle miteinander verbunden sind und dass wir die Macht haben, sie zu beeinflussen. Indem wir positive Gedanken pflegen und uns auf das Positive in unserem Leben konzentrieren, können wir auch unsere emotionalen Reaktionen positiv beeinflussen. Ein gesundes emotionales Gleichgewicht stellt sich dann ein.

Es ist faszinierend zu sehen, wie vielfältig und komplex unsere Gedankenwelt ist und wie sehr sie unser Leben beeinflusst. Indem wir uns bewusst mit unseren Gedanken auseinandersetzen und negative Denkmuster erkennen und verändern, können wir einen positiven Einfluss auf unser psychisches Wohlbefinden nehmen.

Insgesamt zeigt sich also, dass Gedanken aus Sicht der Psychologie ein zentrales Thema sind, das uns hilft zu verstehen, wer wir sind und wie wir die Welt um uns herum wahrnehmen. Es lohnt sich daher, sich intensiver mit diesem Thema zu beschäftigen und seine eigenen Denkmuster kritisch zu reflektieren.

Wie löst man sich von zu vielen Gedanken?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um dein Gedankenkarussell zu stoppen und mehr Ruhe in deinen Geist zu bringen. Hier sind einige Tipps:

  1. Meditation: Setze dich an einen ruhigen Ort, schließe die Augen und konzentriere dich auf deine Atmung. Versuche, deine Gedanken einfach vorbeiziehen zu lassen, ohne ihnen eine Bedeutung zuzumessen.
  2. Achtsamkeit: Sei im Hier und Jetzt präsent und konzentriere dich auf das, was du gerade tust. Wenn du zum Beispiel isst, konzentriere dich voll und ganz auf den Geschmack und die Textur des Essens.
  3. Bewegung: Gehe spazieren, mache Yoga oder treibe Sport, um deinen Geist zu beruhigen und Stress abzubauen.
  4. Tagebuch schreiben: Schreibe deine Gedanken und Gefühle auf, um sie aus deinem Kopf herauszubekommen und sie besser zu verarbeiten.
  5. Entspannungstechniken: Probiere verschiedene Entspannungstechniken wie Progressive Muskelentspannung oder autogenes Training aus, um deinen Körper und Geist zu beruhigen.
  6. Reden mit jemandem: Teile deine Gedanken mit einem Freund oder Therapeuten, um sie loszuwerden und Unterstützung zu erhalten.

Es ist wichtig, herauszufinden, was für dich am besten funktioniert, um dein Gedankenkarussell zu stoppen und mehr Ruhe in dein Leben zu bringen. Experimentiere mit verschiedenen Techniken und finde heraus, was dir am meisten hilft.

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Als Hypnosetherapeutin sehe ich Gedanken als mächtige Werkzeuge, die unser Leben maßgeblich beeinflussen können. Durch Hypnose können wir lernen, unsere Gedanken bewusst zu lenken und negative Denkmuster zu überwinden. Indem wir uns unserer Gedanken bewusst werden und sie positiv gestalten, können wir unser Leben positiv verändern und unsere Ziele erreichen. Lassen Sie Ihre Gedanken zu Verbündeten werden, die Sie auf Ihrem Weg zu einem erfüllten und glücklichen Leben unterstützen.

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