Bezie­hung gestalten

Zu sich selbst

Ken­nen Sie das auch?

Sie lie­gen abends im Bett, wol­len nur schla­fen und das „Gequa­ke“ im Kopf geht los?

Der inne­re Kri­ti­ker kommt zu Wort. Der Angst-Macher regt zur Panik an und die Wut nimmt Schwung, um eben­falls los­zu­pol­tern. Die­se Antei­le und noch vie­le ande­re sind in uns. Sie hin­dern uns nicht nur am Schla­fen. Wie soll so der nächs­te Tag über­leb­te werden? 

Bur­nout, Depres­si­on, Mob­bing-Atta­cken, Schmer­zen oder Übel­keit tre­ten auf. Gefüh­le von Scham, Schuld oder eine tie­fe Trau­rig­keit stel­len sich ein. Der immer klei­ner wer­den­de Selbst­wert über­nimmt das Ruder, so dass Antriebs­lo­sig­keit, hilf­los aus­ge­lie­fert zu sein und der Rück­zug aus dem All­tag unser Han­deln bestimmen. 

Bezie­hung zu sich selbst gestal­ten bedeu­tet Selbstfürsorge.

Zum Kör­per:

Schnell mal …

Eine rau­chen, etwas Süßes zwi­schen­durch essen und die Schmer­zen rasch mit Tablet­ten bekämp­fen. Sie sieht Kör­per­pfle­ge der moder­nen Art aus.

Frust, Unzu­frie­den­heit, Ein­sam­keit, Lan­ge­wei­le oder aggres­si­ve Gefüh­le sind Gift-Stof­fe für Kör­per, Geist und See­le. Und doch domi­nie­ren sie für vie­le den Lebensalltag.

Den Leis­tungs­druck in Luft auf­lö­sen, Stress­punk­te bear­bei­ten, Span­nun­gen abbau­en. Das sind Aspek­te der acht­sa­men Körperpflege. 

Die Bezie­hung zum eige­nen Kör­per zu gestal­ten, bedeu­tet Selbstverantwortung 

Ehe & Partnerschft

Altes & Mitgebrachtes

Oft will man es anders machen als die Eltern. Den­noch wer­den unbe­wuss­te Mus­ter, Ver­hal­tens­wei­sen mit in die Partnerschaft/​Ehe gebracht. Gesprä­che dre­hen sich im Kreis, destruk­ti­ve Hand­lun­gen kom­men in den Vor­der­grund, Eifer­sucht ver­drängt die Lie­be. Die Opfer­rol­le anzu­neh­men, wirkt anzie­hen­der als eine gemein­sa­me Lösung. 

Patch­work

Eine Her­aus­for­de­rung für alle. Als schein­bar ver­pflich­ten­des Ide­al gilt, alle Fami­li­en­mit­glie­der unter einen Hut bekom­men zu müs­sen. Über­mä­ßi­ge Für­sor­ge, gren­zen­lo­se Frei­heit oder ein been­gen­der Rah­men bil­den die Basis für auf­tre­ten­de Konflikte. 

Ablö­sung & Trennung

Ablö­sen und Tren­nung sind ver­bun­den mit Trau­er oder Ein­sam­keit. Sie kön­nen aber auch für eine unge­leb­te Sehn­sucht ste­hen, die mit die­sem Pro­zess aufkeimt. 

Eine Bezie­hung, eine Part­ner­schaft benö­tigt eine sta­bi­le Selbstsicherheit.