Angst beginnt im Kopf. Mut zur Ver­än­de­rung auch.

Angst beginnt im Kopf. Mut zur Ver­än­de­rung auch.

Angst gehört zum Leben. Genau­so wie Freu­de, Trau­er oder Wut. Eine gesun­de Angst bewahrt uns vor zu schnel­len oder unan­ge­mes­se­nen Ent­schei­dun­gen. Angst lässt uns eine Situa­ti­on prü­fen, bevor wir uns ent­schei­den und damit bie­tet uns Angst auch Sicher­heit.
Angst kann sich jedoch unkon­trol­liert aus­brei­ten. Wenn sie zu stark wird oder zu lan­ge andau­ert, wird sie zum „Schre­cken“, bekommt der Mensch Angst vor der Angst. Die­se über­mä­ßi­ge Angst ver­setzt den Kör­per des Men­schen in eine Grund­span­nung. Die­se kann sich in kör­per­li­chen Sym­pto­men wie Schwin­del, Schweiß­aus­brü­chen, Kon­zen­tra­ti­ons­stö­run­gen bis zu Schlaf­lo­sig­keit und unde­fi­nier­ba­ren Schmer­zen äußern. Die For­men der Angst sind viel­fäl­tig. Es gibt die Angst vor dem Ver­sa­gen, dem Schei­tern, vor Erkran­kun­gen, Prü­fungs­angst oder exis­ten­zi­el­le Ängste.

Wie kann Angst entstehen?
Ste­hen Ver­än­de­run­gen im Leben an, kann Angst eine ers­te Reak­ti­on sein. Die Angst vor etwas Neu­em oder die Angst, etwas Ver­trau­tes zu ver­lie­ren, als spon­ta­ne Gefühls­re­gung. Die Angst lässt den Men­schen vor einer Ent­schei­dung zurück scheu­en und blo­ckiert so die Ver­än­de­rung. Angst bedeu­tet Sabo­ta­ge. Näm­lich die Sabo­ta­ge der eige­nen Ent­wick­lung. Eben­so spie­len über­nom­me­ne Ängs­te aus dem Fami­li­en- oder Glau­bens­sys­tem eine ent­schei­den­de Rol­le für die Ent­wick­lung der indi­vi­du­el­len Angst eines Men­schen. Men­schen, die mit Ängs­ten zu tun haben, ent­wi­ckeln spe­zi­el­le Mecha­nis­men, mit die­ser star­ken Emo­ti­on umzu­ge­hen. Dazu gehö­ren Ver­mei­dungs­me­cha­nis­men, wie die Ablen­kung durch über­mä­ßi­ge Sport­ak­ti­vi­tä­ten oder die Flucht in die Arbeit oder in ein zeit­in­ten­si­ves Hob­by. Das Gefühl der Angst wird auch häu­fig durch Alko­hol oder Dro­gen betäubt.Das Unbe­wuss­te kennt die­se Ver­mei­dungs­stra­te­gien sehr gut. Es kennt aber auch Lösungs­stra­te­gien, um die Selbst­ent­wick­lung und die Selbst­an­nah­me für das eige­ne Leben zu ermöglichen.

Eine Gegen­kraft gegen die Angst
Nimmt die Angst Über­hand, ist der Mensch im Grun­de nicht mehr in der Lage, ein selbst­be­stimm­tes Leben zu füh­ren. Die Angst hält die Zügel über sein Leben in der Hand. Das ist auf Dau­er lebens­ein­schrän­kend oder sogar lebens­ge­fähr­lich. Die selbst­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Hyp­no­se kann bei über­mä­ßi­ger Angst einen Aus­weg bie­ten. Mit Hil­fe die­ser Form der Hyp­no­se ist der Mensch in der Lage, eine eige­ne kon­struk­ti­ve Gegen­kraft zur Angst zu ent­wi­ckeln und sich damit auch von ang­st­ein­flö­ßen­den Sys­te­men zu lösen. Die selbst­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Hyp­no­se basiert auf medi­zi­ni­schen und psy­cho­lo­gi­sche Grund­la­gen und ist wis­sen­schaft­lich aner­kannt. Sie eröff­net einen Weg, das Bewusst­sein und das Unbe­wuss­te eines Men­schen in Ein­klang mit­ein­an­der zu brin­gen. Dabei behält der Mensch wäh­rend der Tran­ce die Kon­trol­le über sich selbst. Er kann jeder­zeit den hyp­no­ti­schen Tran­ce­zu­stand unter­bre­chen und aus ihm her­aus­tre­ten. Somit bewahrt der Mensch auch in der Hyp­no­se sei­ne Autonomie.

„Ein selbst­be­stimm­tes Han­deln mit der not­wen­di­gen Tat­kraft.“
Die selbst­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Hyp­no­se ist ein Erleb­nis für die Sin­ne. Sie zeich­net sich durch eine wohl­wol­len­de Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen Kli­ent und The­ra­peut aus. Die­se führt dazu, dass das Bewusst­sein mit dem Unbe­wuss­ten in Kon­takt tritt. Das Unbe­wuss­te weiß um die Ängs­te, die Pro­ble­me des Men­schen. Es hält aber auch die Lösun­gen dafür parat. Durch die Hyp­no­se kann der Mensch die­ses Wis­sen für sich nut­zen. Das Unbe­wuss­te unter­stützt den Men­schen mit krea­ti­ven Lösungs­an­sät­zen, sich selbst­be­stimmt und unab­hän­gig der Rea­li­tät zu stel­len. Es hilft, alte Mus­ter auf­zu­de­cken und neue Ver­hal­tens­wei­sen ein­zu­brin­gen. Da sich der Mensch in sei­ner Angst oft zurück­ge­zo­gen hat, lernt er nun, mit Hil­fe sei­ner Gegen­kraft, wie­der auf die Welt zuzu­ge­hen und das Leben in sei­ner Viel­falt anzunehmen.Ein Nach­ge­spräch nach der selbst­or­ga­ni­sa­to­ri­schen Hyp­no­se ist emp­feh­lens­wert. Dabei kön­nen Ein­zel­hei­ten erör­tert wer­den, die dabei hel­fen, ein Ver­ste­hen für sich selbst und die eige­nen Ver­hal­tens­wei­sen zu gewin­nen. Dies ist rat­sam, da das Bewusst­sein man­ches in Fra­ge stellt, Zwei­fel äußert oder dem neu­en Ver­hal­ten misstraut.

Wenn Sie mehr über selbst­or­ga­ni­sa­to­ri­sche Hyp­no­se und Angst erfah­ren möch­ten, lade ich Sie herz­lich dazu ein, mei­ne Home­page www.hypnosepraxis-bamberg.de zu besu­chen. Dort erfah­ren Sie mehr über die­se Form der Hyp­no­se und mei­ne Therapieansätze.

Herz­lich­stIh­re­An­net­te Schmittdorsch

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