Achtsamkeit und Selbstzweifel 

Achtsamkeit und Selbstzweifel 
Achtsamkeit - Die Fähigkeit, wieder mit sich selbst, seiner inneren Kraft verbunden zu sein, befreit von unheilsamen Gedanken und Empfindungen.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit ist die bewusste Wahrnehmung. Das Erleben des aktuellen Momentes. Mit allem, was dazu gehört: Gedanken, Emotionen, Sinneseindrücke, körperliche Vorgänge und alles – einfach alles, was um Sie herum geschieht und in Ihre Wahrnehmung fällt.

Warum fällt es uns so schwer, achtsam zu leben? 

Ganz einfach, es sind unsere Gedanken die uns umtreiben, festhalten, einengen, erdrücken. Uns bewahren vor neuen Erfahrungen. Ja genau, die alten Gedanken möchten uns vor neuen Erfahrungen bewahren. Total verrückt, aber so ist es oft. 

Das ABC der Gefühle aus der Psychologie kann hier mit unterstützen, um uns bewusst werden zu lassen, welche Gedanken in welcher Situation kommen. Und wie wäre dann Ihr Handeln? Wenn Sie lernen, zuvor Ihre Gedanken zu überprüfen, auf Richtigkeit und welches Gefühl der Gedanke auslöst, ist dies ein wesentlicher Schritt zu Ihrer Achtsamkeit.
Reagiere ich aus der Wut, Angst, Trauer,Verzweiflung, aus Unwissenheit heraus?

 Hier sind die Handlungen oft hektisch, der Körper ist angespannt. Oftmals aus dem Affekt heraus getrieben, werden wir zum Angreifer, zum Täter und lassen nur die eigene Meinung zählen. 

Stressbewältigung durch Achtsamkeit – Die Schöpferkraft der Achtsamkeit 

Du kennst das auch, dass du einfach mal auf der Couch chillst, von Instagram über Netflix oder anderen Medien dich pausenlos berieseln lässt? Wahllos sich durch die Programme zu zappen, unterstützt mit süßem oder salzigem Naschwerk? Viele Menschen konsumieren unbewusst, nahezu täglich lang und viel …. 

Die Schöpferkraft verliert ihre Kraft, da sie nur noch brach liegt. Die Folgen davon sind vielseitig und zeigen sich in den unterschiedlichsten Lebensbereichen. Viele Wünsche, doch kein Wille, lustlos, ohnmächtig. Oder das stille Hinnehmen, weil sich wieder nichts ändern wird. Die Gedanken verweilen in der Vergangenheit: „Wenn ich das gewusst hätte“ oder „Mir passiert das schon immer:“ Die Gedanken toben sich in die Zukunft aus, mit der Folge von Angst, Unruhe, Schlaflosigkeit, Ratlosigkeit bis hin zur Verzweiflung. Mit Achtsamkeit hat das nicht mehr viel zu tun. Die Fragen „Was wird sein? Warum ich? Wofür das alles?“ halten das Rad der unheilsamen Gedanken in Schwung. 

Achtsamkeit – die Fähigkeit, wieder mit sich selbst, seiner inneren Kraft verbunden zu sein, befreit von unheilsamen Gedanken und Empfindungen. Meditation und Achtsamkeit als Schöpferkraft gibt Halt, Sicherheit, Gelassenheit, verleiht Kreativität und einen anderen Blick auf die Dinge. Diese Schöpferkraft verhilft dir, auf die mittlere Spur zu kommen. Du lernst, Gedanken, Gefühle, deinen Körper und deine momentane Umgebung zu achten, zu beachten. Das alles macht etwas mit dir. 

Selbstzweifel – Ist es Ihr Herr oder Frau Selbstzweifel?

… und Sie glauben diesen Typen immer noch, beziehungsweise immer wieder.

Selbstzweifel werden aus den Erfahrungen der Absagen, Enttäuschungen und fehlendem Vertrauen geboren. Diese Erfahrungen projektiert der Mensch auf sich selbst, mit dem Gefühl der Wertlosigkeit. „Ich bin ein Versager. Ich bin nicht gut genug. Ich bin nutzlos.“ Mutlose Glaubenssätze und damit verbundene kraftlose Handlungen sind ein idealer Nährboden für das Aufrechterhalten der Selbstzweifel. Das zeigen wir auch über unsere Körperhaltung – eine oftmals gebeugte Körperhaltung im doppelten Sinne. Die Haltung des Körpers und die Haltung dem Leben gegenüber sind nicht selten ziemlich identisch. 

Hier kann eine simple Haltungsübung eine positive Wirkung zeigen, die Königshaltung (in Anlehnung an Jack Kornfield Institut für Achtsamkeit) – Achtsamkeit lernen:
Wir werden einen ganzen Tag lang eine Königinnen- oder Königshaltung einnehmen. Diese Haltung praktizieren wir in allen Lebensbereichen: Wir gehen und sitzen stets aufrecht, so als hätten wir eine Krone auf dem Kopf. Wir hetzen nicht, wir schreiten, wir essen nicht, wir speisen, wir quatschen nicht, wir reden würdevoll und aufmerksam. Wir sind achtsam auf unsere sich verändernden Emotionen und auch auf die Reaktionen unseres Umfeldes. 

Menschen, die mit dieser Übung beginnen, berichten davon, dass sie wieder aufrecht sitzen und gehen, auch leichter atmen können und sich irgendwie besser fühlen. Sie können den Alltag mit mehr Leichtigkeit meistern. Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion (mbsr Achtsamkeit) ist eine Programm zur Stressbewältigung durch gezielte Lenkung von Aufmerksamkeit und durch Entwicklung.

Laufe nicht der Vergangenheit nach und verlier dich nicht in der Zukunft.
Die Vergangenheit ist nicht mehr.
Die Zukunft ist noch nicht gekommen.
Das Leben ist hier und jetzt. 

Buddha
Hypnosepraxis Schmittdorsch - PHOTO 2021 12 20 21 05 51
Entdecke die Schöpferkraft in dir. Gönne dir Momente besonderer Achtsamkeit

Das könnte Sie auch interessieren.

Angst & Angststörung

Angst gehört zum Leben – schon immer. Genauso wie Freude, Trauer oder Wut. Eine gesunde Angst bewahrt uns vor zu schnellen oder unangemessenen Entscheidungen. Angst

Gewalt

Die grausame Königin

Eine Geschichte, aus einer anderen Perspektive. Möglicherweise aktueller denn je. Denn durch Corona steigt die häusliche Gewalt. Es waren einmal zwei sehr brave Königskinder. Sie

Depression – eine Krankheit?

Mit wem über die Depression reden? In der Öffentlichkeit hat das Thema „Depression“ oder „depressive Verstimmungen“ einen hohen Stellenwert eingenommen. An einer Depression zu erkranken,